Kenterübung 2019

Um eine Conger absichtlich zum Kentern zu bringen, bedarf es schon etwas Kraft und beherzten Einsatz.

Zunächst wird abgesprochen, was die nächsten Schritte sind.
Wenn es das Gewicht des Vorschoters erlaubt, schwimmt er zum Schwert und der Rudermann erst mal zur Mastspitze, um sie aus dem Wasser zu heben, damit das Gegengewicht zum Aufrichten etwas sein kann.

Mann sieht hier, dass der Freibord bis zur Klappe noch ca. 8 cm sind. Wenn keiner auf dem Boot sitzt!

Idealer Weise schwimmt der Steuermann in das Boot und lässt sich beim Drehen des Bootes mitdrehen, so dass er bei stehendem Boot auf seinem Steuermannsplatz sitzt.

Wenn das verpasst wurde, muss der Vorschoter über das Heck einsteigen.

Geschafft!

Hier sehen wir einen Laser

Er ist klein und wendig, aber auch labiler.

Beim Kentern muss man aufpassen, dass man den richtigen Moment zum Umsteigen nicht verpasst.

Steht man dann in der richtigen Position auf dem Schwert.

Reagiert das Boot doch relativ schnell, so dass man aufpassen muss, nicht abzurutschen.

Der 470er ist zwar etwas größer, aber dafür ist man ja zu zweit. Schnell hat man das Boot zum Kentern gebracht.

Ist das Boot, wie hier durchgekentert, ist der Anfang etwas schierig, bis das Boot dann kommt.

Anders, wie bei der Conger, wird der Aufwand, das der Steuermann mit eingedreht wird, gar nicht erst betrieben.

Zum einen ist die Mannschafft etwas jünger und zum anderen neigt sich das Boot, wenn sich jemand auf die Kante legt. So ist die Höhe zum Einsteigen nicht so hoch, wie bei der Conger.

Hier nochmal eine Conger.

Kenterübung 2019